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BZWU - Projektwoche 2007 Vaumarcus

Projektwoche der Klasse M2A in Vaumarcus 2007

Seit einigen Jahren führt das Berufsbildungszentrum Wil mit den kaufmännischen Klassen im zweiten Lehrjahr eine Projektwoche durch. Jede Klasse reist für eine Woche an einen Ort in der Schweiz, um ein Thema zu behandeln. Die Schülerinnen und Schüler planen das Programm selbstständig und organisieren auch alles vom Menüplan bis zur Reise. Darin integriert ist die Ausbildungseinheit 3. In Gruppen werden zum Schulthema "Tourismus" verschiedene Aspekte untersucht und in einer Präsentation vorgestellt.

Datum: Montag, 2. Juli, bis Freitag, 6. Juli 2007
Ort: Vaumarcus (NE)
Haus: Le Camp

Teilnehmer: 21 Lernende
Lehrpersonen: A. Taylor, Y. Fleischmann und M. Kunz

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Bericht

Montag:
Am frühen Montagmorgen um 08.10 Uhr begann die Projektwoche der Klasse KM2A des BZ Wil. Das Ziel war die Vorbereitung und Präsentation der Arbeitseinheit zum Thema Tourismus im Drei-Seen-Land. Mit Zug und Bus reisten wir in die Westschweiz nach Vaumarcus, wo die Unterkunft „Fondation le camp“ bezogen wurde. Von der genialen Aussicht auf den See waren alle begeistert. Am Nachmittag stand die Feldarbeit zur AE auf dem Programm. Die Gruppen führten Umfragen sowie Interviews durch und machten Fotos und Filme zum Thema. Nach dem Spagettiessen wurden Mister und Miss KM2A gekrönt.

Dienstag:
Der wunderschöne Sonnenaufgang weckte die Schüler schon früh am Morgen. Das Frühstück mit frischem Brot gab kraft für die anschliessende Schlossbesichtigung in Grandson. Zu sehen gab es: Folterkammer, Kapelle, Autos, Waffen, Ritterrüstungen, Film über die Geschichte und Schlafgemach. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung; das Wasserskifahren musste aufgrund starkem Wind und Regen nach kurzer Zeit abgebrochen werden. So verbrachten wir die meiste Zeit im Restaurant. Abgerundet wurde der Tag durch einen Casinoabend mit Preisen für die besten Pokerer.

Mittwoch:
Ein Morgenmarsch an den Neuenburgersee führte zu Entspannung und besserer Stimmung. Die anschliessende Zeit für Körperpflege und Schönheit wurde sinnvoll genutzt durch Massagen und Gesichtsmasken. Der geplante Grill-Plausch konnte aufgrund schlechten Wetters nicht durchgeführt werden. Durch Umstellung des Menuplans wurde Flexibilität bewiesen, auch mit Wienerli und Brot waren alle zufrieden. Das archäologische Museum in Neuenburg wurde nach langer Anreisezeit erfolgreich erreicht doch die Meinungen der Lernenden über den Besuch teilten sich. Da die letzten Tage und Nächte anstrengend waren, gingen es die Auszubildenden ohne offizielles Abendprogramm etwas gelassener an.

Donnerstag:
Heute stand ein wichtiger Tag für die Ausbildung der Lernenden an – die Präsentationen der Ausbildungseinheit 3 wurden durchgeführt. Bereits am frühen Morgen ging es los mit den letzten Vorbereitungen und zahlreichen Hauptproben. Die Gruppen klebten die „Hilfskärtchen“ auf und spielten zusammen den Vortrag einige Male durch. Trotz des feinen Mittagessens (Fitnessteller) hatten niemand grossen Appetit, da die Nervosität allmählich stieg. Ohne grosse Pannen ging dann jedoch alles über die Bühne. Erleichtert, dass nun alles vorbei ist, genossen fast alle gemeinsam den letzten Abend. Die einen machten Gesellschaftsspiele im Lagerhaus und die andern verbrachten die Nacht am Lagerfeuer bis früh in die Morgenstunden.

Freitag:
Da wir unser Lagerhaus erst um 12 Uhr abgeben mussten, konnten wir am Morgen etwas ausschlafen um uns vom Abschlussabend zu erholen. Fit und Munter ging es dann ans Aufräumen und Putzen. Durch gute Zusammenarbeit und Mithilfe aller Lernenden beanspruchte es keinen grossen Zeitaufwand. Um die lange Wartezeit zu überbrücken beschäftigten wir uns mit Gesellschaftsspielen oder Tischtennisturnieren.
Um 13.00 Uhr holte uns dann der Bus direkt beim Lagerhaus ab. Die Heimreise mit dem Zug in die Ostschweiz stand nun nichts mehr im Wege. Um 16.58 trafen wir mit etwas Verspätung glücklich wieder zu Hause in Will ein. Eine tolle und erlebnisreiche Woche ging somit zu Ende.

(Sereina und Fabienne)

Le Camp